Sonntag, 23. April 2017

April, April ...

... der weiß nicht was er will. Mein Körper auch nicht so richtig. Also beim Doc gewesen, Blut auf Entzündungswerte testen lassen. Alles ok, sagt er. Na dann laufe ich eben auch wieder. Zum Kardiologen gehe ich aber trotzdem. Termin ist gemacht, in 3 Wochen.
 Ok, nicht sofort loslaufen. Am Samstag gehe ich nur ein Stück spazieren. Bald blüht der Raps wieder.
Mein neuen Tulpen sind auch kurz dem Aufblühen. Am Wegesrand, nah am Wasser, Ranunculaceae.
 Sonntagmorgen, sogar die jungen Rinder verstecken sich vor dem Aprilwetter.
 Wir nicht. Wir laufen 25 km in 2h45 ... finde ich absolut in Ordnung. Es waren rund 200 Höhenmeter, viel Wind und geregnet bzw. gegraupelt hat es auch noch.
 Auf dem Bahndamm zwischen Freital und Kesselsdorf.
 Ich war auch mit.
 Ganz alte historische Brücke über den Bahndamm.
So sieht es aus wenn es draußen schneit. Momente später scheint aber auch wieder die Sonne.
 

Samstag, 15. April 2017

Karwoche

Die Karwoche beginnen wir am Montag mit dem üblichen Laufgruppentraining. Nach dem WE schön ruhig mit ab und zu ein paar zügigeren Intervallen, um die unterschiedlichen Tempos der Läufer zu kompensieren.
Den angekündigten Wetterumschwung erleben wir dann live. Beim Loslaufen noch 18°C, dann immer mehr Wolken, Blitz und Donner und dann Regen ... heftiger Regen. Es wird deutlich kälter. Ich bin pitschenass, aber der Regenguss lässt nach und bis nach Hause beginnen die Sachen zu trocknen.

Am Grün-Donnerstag habe ich mir ein Überstunden abfeiern gegönnt. Somit konnte ich am Morgen mit Moni laufen. Das haben wir aber erst gemacht nachdem die RegenApp verkündet hat, dass es um 8 Uhr aufhört mit regnen.
 Roter Pfeil: rennender Osterhase ;-)
 Südwesten: wegziehende Regenwolken
 Norden: bald scheint die Sonne :-D
Die Tempointervalle, die gar nicht so schnell waren, waren für mich recht anstrengend. Irgendwas stimmt nicht. Immer mal wieder fehlt gefühlt die Luft.

Karfreitag, 14.04.
Zu dritt gehen wir auf den geplanten 35er.
Nach der Hälfte der Strecke sind wir am Lips-Tulian-Felsen.
Ca. 15 km begleitet uns auch Ute.
Von da nach da oder dorthin? ;-)
Das Lächeln ist nicht wirklich echt, ich habe hier schon wieder massive Probleme. Die Luft reicht einfach nicht. Ab km 25 ist leider wieder wandern angesagt. Matti wandert mit und Moni unser Duracell-Hase läuft und läuft und läuft. Sie ist richtig gut drauf und es tut mir in der Seele weh, dass es bei mir nicht klappt. Die 35 schaffen wir, über die Zeit schweige ich. Ab jetzt ist Laufpause ... bis ich abgeklärt habe was nicht in Ordnung ist.
 

Samstag, 8. April 2017

Weiter im Marathontrainingsmodus

Nachdem der geplante lange Lauf am letzten WE mit einem Einbruch endete, war klar, es muss ein weiterer Versuch gestartet werden. 
 Bei herrlichem (kühlen) Laufwetter haben wir den alten Bahndamm von Wilsdruff bis Mohorn unter die Laufschuhe genommen. Ein Stück in den Tharandter Wald hinein bis die Lauf-Uhr 17,5 km angezeigt hat und dann zurück auf gleicher Strecke.
Die letzten Kilometer waren für mich kopf- und motivationsmäßig sehr anstrengend. Gefühlt hatte ich wieder nicht genug Luft. Mit ein paar kurzen Gehpausen habe ich mich über die restliche Strecke gequält. 
Erstaunlicherweise ging es mir am nächsten Tag muskulär recht gut. Es scheint also hauptsächlich mental noch nicht so recht zu laufen.

 Samstag, 08.04.
 BRL-DD Lauf in Cunewalde. Mal sehen was so geht zwei Tage nach dem 35er.
Sitzprobe und noch lacht sie.
 Das ist die 8,2 km lange Strecke.
Und das ist das etwas hügelige Profil dazu. 3,5 km um ca. 250 Höhenmeter zu "erklettern" und dann mehr oder weniger locker den Berg wieder runterrollen lassen.
Ausspruch danach: Hoch wie eine Schnecke und runtergeflattert wie ein Schmetterling.
Mit der Zeit von 50:54 und einem 4.Platz in der AK bin ich zufrieden. Die Zeiten und Platzierungen der anderen beiden Laufgruppenläufer finde ich auch sehr gut. Glückwunsch an euch nochmal.
Nach diesem Tempozwischentraining geht es nächste Woche weiter mit dem Marathontraining. Viel Zeit bleibt nicht mehr für die langen Läufe.

Sonntag, 2. April 2017

Sommereinbruch

Meine Läufe in der Woche waren mit 37 Kilometern gut und auch die 1 km Tempointervalle waren zufriedenstellend. Das sollte zum Wochenende für die 5km beim Zille-Lauf und das anschließende 30 km "Auslaufen" eine gute Grundlage sein.
Samstag, 01.04. und nein das ist kein Aprilscherz
Es ist immer wieder schön gleichgesinnte Freunde zu treffen.
Laufgruppe Mohorn-Grund 
 Conny hat wieder super Fotos geschossen. 
Wie man hier sieht, laufe ich in ganz kurz, was bedeutet es ist warm ... sehr warm. 
Mit fast 18°C zum Start um 10 Uhr ist das für Anfang April ungewohnt.
 Ca. ein Kilometer vor dem Ziel
 Unser Senior hat sich einen Podestplatz erlaufen. Herzlichen Glückwunsch!

Nach einer Erholungspause mit viel trinken und bisschen essen, ziehen wir uns trockene Sachen an und verstauen die Taschen im Auto. Auf geht es auf die landschaftlich wunderschöne Runde von Radeburg in Richtung Wurschnitz und im großen Bogen zurück nach Radeburg.
Die Runde ist ca. 14,5 km lang und wir wollen zwei Mal rum. Doch ab Kilometer 11 will schlagartig mein Kreislauf nicht mehr. Mir ist sehr warm, inzwischen haben wir Temperaturen von 23°C und nur der Wind und der Schatten im Wald schaffen Erleichterung. Ich muss immer wieder gehen, um mich zu beruhigen. Ich habe das Gefühl nicht genug Luft zu kriegen. Das macht mich zusätzlich unruhig.
Nach der ersten Runde machen wir eine ausgiebige Pause am Auto um zu trinken. Ich fülle meine Trinkflasche auf und wir starten in die zweite Runde. Das Ganze mit der Maßgabe, langsam und ruhig ... nur die überwundene Entfernung zählt. Ich laufe und gehe im Wechsel. Moni läuft voraus und kommt dann immer wieder zurück gelaufen. Ab km 16 wandere ich nur noch. Die Pulsuhr zeigt keinen hohen Wert an. Ich habe weiterhin das Gefühl nicht genug Luft zu kriegen und nicht tief genug einatmen zu können. Nach 18 km mache ich mich auf den Rückweg zum Auto. Moni läuft noch bis Wurschnitz, bevor auch sie den Rückweg antritt. 
Nach 22,5 km beende ich stocksauer dieses Desaster. Moni kann mit 27,5 km eine gute Trainingseinheit verbuchen. Wir verabreden unsere nächsten beiden Trainingsläufe. Ich hoffe auf normale Temperaturen für April und das ich dann wieder vernünftig laufen kann, ohne Atemnot.
Achja, der Frühling ist da und die Kröten und Frösche sind unterwegs.

Ich habe mich gut erholt. Die Beine sind erstaunlich locker. Ok, die Verausgabung war auch nicht so dolle :-( . Ich bin immer noch am Überlegen was die Ursache für den plötzlichen Einbruch war. Wärme ... falsche Verpflegung ... zu intensive 5 km (ohne ausreichendes Tempotraining) ... oder alles zusammen.
 

Sonntag, 26. März 2017

Citylauf Dresden und Schneeglöckchenlauf

 Die Vorbereitungen laufen jetzt meistens planmäßig und recht gut.
  Donnerstagabendlauf mit phantastischem Sonnenuntergang.
 Beim Citylauf gibt es dieses Mal eine Elitelauf und wir haben die Möglichkeit die schnellen Läufer anzufeuern
 Die schnellen Mädels auch.
 Vor dem Start und dann zusammen mit Moni.
Dafür, dass wir im Vorfeld eher lange und langsam gelaufen sind und das spezifische Tempotraining fehlt, sind wir recht zufrieden mit den 54:07.

Samstag, 25.03.
 Läufertreffen beim Schneeglöckchenlauf in Ortrand
Der Läufernachwuchs darf bei der Tante auf den Arm.
Glücklich im Ziel nach 30 km.
 Es bimmelt das Schneeglöckchen ;-)
Zweiter 30 km Lauf, gute Trainingszeit. So schnell wäre ich ohne Wettkampf vermutlich nicht gelaufen :-o
Leeland hat aufgepasst.

Sonntag, 26.03. Am Morgen nach der Umstellung auf Sommerzeit
 Lieblingsblume blüht
Die Sonne lacht und wir radeln durch den THW

 Aussicht am Lips-Tulian-Felsen
Vorletzter Berg :-o
 35,5 km ... das wäre auch eine wunderschöne Laufrunde.

Sonntag, 12. März 2017

Der erste 30er für die M-Vorbereitung

Sonntag, 12.03.
So langsam wird es Zeit die langen Läufe über 30 km auszuweiten. Heute war es soweit.
Im Vorfeld habe ich eine in etwa bekannte Strecke auf dem Routenplaner so angepasst, dass es mit den 30 km auch klappt.
So sah der Plan aus.
Aber ich hatte nicht mit der Sperrung unseres Lieblingslaufweges im THW durch die Jäger gerechnet. So musste kurzfristig eine Umgehung her und die war natürlich ein ganzes Stück kürzer. Also haben wir uns entschieden noch einen Zusatzbogen im Tharandter Wald zu laufen und ganz am Ende, für die mentale Härte, auch noch 1 km am Ziel vorbei zu laufen und dann den km zurück. Somit waren es dann wirklich 30,3 km mit 340 Höhenmetern.
Strecke nach Planänderung.
Und hier noch ein kurzer Eindruck vom super-sonnigem blau-strahlendem extrafüruns Laufwetter.
 Rauhreif auf den Bäumen. Beim Loslaufen waren es -2°C und in den Tälern im THW noch ein bisschen kälter.
 Wir haben uns warm gelaufen und später wärmte uns die Sonne auch auf.
 Strahlender Märchenwald
In der Sonne glitzern die Rauhreiftropfen und ab und zu gibt es Regenbogenreflexe. Das schafft das Handy aber nicht einzufangen.

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